Eine Mediation verläuft in folgenden Schritten:

Ihr Auftrag
Sie und Ihr Konfliktpartner kommen freiwillig zu einem ersten Treffen mit den Mediatoren zur Auftragsklärung zusammen, um zu klären, was Thema und Ziel der Mediation sein soll. Sie verhandeln, worüber Sie sich einigen wollen

Ihre Themen
Alle Parteien haben die Gelegenheit ihre Themen und Anliegen zu benennen, bis alle Themen, um die es geht, vollständig aufgelistet sind. Jeder kann sagen, was ihm wichtig ist

Ihre Interessen
Ihre jeweiligen Interessen werden sicht- und hörbar und die dahinter liegenden Bedürfnisse werden gewürdigt

Ihre Lösung
Neue Lösungen und Wege werden gefunden, entwickelt und gestaltet. Neue Lösungen, die die Interessen aller Seiten berücksichtigen und einbeziehen und die die Zustimmung aller erhalten

Ihre Vereinbarung
In einer einvernehmlichen Abschlussvereinbarung halten die Parteien konkrete zukünftige Schritte und Maßnahmen fest, die sie umsetzen werden


Einsatzgebiete der Mediation

Trennung und Scheidung
 Kindesbedürfnisse und Elternschaft
 Wohnsituation
 Absicherung
 Vermögensverhältnisse
 Zukunftsperspektiven

 

Arbeitsleben und öffentlicher Dienst  

 Teamkonflikte / Teambildung 

 Versetzungen / Abordnungen
 Abmahnung, Kündigung
 Betriebsvereinbarung
 Dienstvereinbarung
 Mitarbeitergespräche

Erbschaft und Unterhalt
 Vorerbschaft / Nacherbschaft
 Vorsorgevollmachten
 Verhältnis der Beteiligten zueinander

Nachbarschaftsstreitigkeiten
 Verhältnis der Nachbarn zueinander
 Klärung bei Mehrparteienstreit

Adoption und Pflege
 Besuchsregelungen
 Mehrelternkonflikt
 Generationenkonflikt
 Vergangenheitsklärung
 Eltern - Kind - Konflikt

Vorteile des Mediationsverfahren

Die Mediation bietet zahlreiche Vorteile gerade im Vergleich mit anderen Konfliktlösungsverfahren wie z.B. der gerichtlichen Auseinandersetzung

Geringer zeitlicher Aufwand:
Eine Mediation kann einen offenen Konflikt sehr zügig und schnell erledigen. Im Gegensatz zu Gerichten kommen wir hier sehr häufig zu schnelleren positiven Ergebnissen.

Breiter Umfang:
In einer Mediation können neben den unmittelbar Beteiligten auch nicht-unmittelbar Beteiligte (wie z.B. Kinder) einbezogen werden. In einer Gerichtsverhandlung agieren immer nur die direkt Beteiligten.

Konfliktlösung:
In einer Mediation können praxisnahe und ungewöhnliche Lösungen gefunden werden. Im Gegensatz dazu: Ein Gerichtsverfahren orientiert sich ausschließlich an Ansprüche, der Kläger oder die Klägerin erheben, sowie an Beweisregeln. In einer Gerichtsverhandlung stützen sich alle Beteiligten auf Rechtsnormen. Häufig wird dabei der eigentliche Anlass nicht einmal offen gelegt und Gefühle und Interessen der Beteiligten bleiben unbearbeitet.

Geringer Formalismus:
Die Konfliktparteien haben die Möglichkeit, sehr schnell und informell den Konflikt anzugehen und alle offenen Punkte zu klären. Im Gerichtsverfahren herrscht der übliche formaljuristisches Zwang, der häufig auch noch einem erheblichen Zeitdruck unterliegt.

Weltweit bekannt und erprobt

Mediation nimmt einen ganz besonderen Platz in der Konfliktlösung ein. Auch international ist sie die bekannteste und verbreitetste Form von außergerichtlichen Konfliktregelungen. Darüber hinaus ist die Mediation die wissenschaftlich am besten fundierte Methode der Konfliktlösung.
Studien belegen, dass ca. 80% der Personen die das Mediationsverfahren gewählt haben mit dem Ergebnis zufrieden bzw. sehr zufrieden sind. Nur etwa 15% der Mediationsverfahren werden nicht beendet.
 

 

 

Mediation 

Psychotherapie

(nach Heilpraktikergesetz)

Ausbildung zum psychologischer Ersthelfer

Beratung 

Kurse

Vorträge

Workshops

 

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